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CDU Saar | home Service CDU-Tour Geschichte


Willkommen bei meiner Tour

Die Geschichte der CDU Saar ist einen genaueren Blick wert. Viele stürmische Zeiten haben wir gemeistert und in 30 Jahren als Landesregierung im Saarland unsere Kompetenz unter Beweis gestellt.

Allen, die sich noch genauer über die Geschichte der CDU informieren möchten, kann ich unsere ausführliche Fassung empfehlen, die auch noch weitere historische Bilder und Daten bereithält.

Für die ausführliche Geschichte einfach hier klicken.

Im nächsten Schritt möchte ich Ihnen die Ziele unserer Partei vorstellen, die wir uns gesetzt haben, um das Saarland in die Zukunft zu bringen.

 



Geschichte

Die Geschichte der CDU Saar nach dem zweiten Weltkrieg war geprägt durch die Auseinandersetzungen über das Saarstatut (1955), welches eine „Europäisierung“ des Saarlandes vorsah. In diesem Konflikt standen sich die beiden christlichen Parteien CVP (Christliche Volkspartei unter dem Ministerpräsidenten Johannes Hoffmann) und die 1955 offiziell gegründete CDU Saar unter dem Vorsitz von Dr. Hubert Ney gegenüber. 

Plakat Saar-Abstimmung

Plakat Saarabstimmung

Das Saarland war nach dem Krieg in die französische Wirtschaftseinheit integriert und die CVP warb für die Autonomie und eine europäische Lösung und damit für die Annahme des "Saarstatuts". Die 1952 bereits inoffiziell ins Leben gerufene und 1955 dann offiziell gegründete CDU Saar warb mit der Parole "Kein Europa ohne Vaterland" und kämpfte gegen das "Saarstatut" und damit für die Integration des Saarlandes in die Bundesrepublik Deutschland. Am 23. Oktober 1955 votierten 67,7 Prozent der saarländischen Bevölkerung gegen das Statut. Die CVP-Regierung Hoffmann trat zurück, die Heimatbund-Parteien (CDU, DPS, SPD) gewannen die nächste Landtagswahl, der CDU-Vorsitzende Dr. Ney wurde neuer Ministerpräsident. Am 1. Januar 1957 wurde das Saarland Bundesland der Bundesrepublik Deutschland. Die Auseinandersetzung zwischen den beiden christlichen Lagern ging jedoch zunächst unversöhnlich weiter und personifizierte sich in den Führungsköpfen Hoffmann und Dr. Ney. In der Folgezeit gerieten die unversöhnlichen Positionen stärker unter Druck. Dr. Ney wurde als Landesvorsitzender abgewählt und auch die Heimatbund-Koalition und damit die Regierungsmehrheit von Dr. Ney zerbrach. Unter dem neuen CDU-Ministerpräsidenten Egon Reinert näherten sich CVP und CDU 1957 einander an. Es kam zur Arbeitsgemeinschaft christlicher Demokraten und zur Beteiligung eines CVP-Vertreters an der Regierung. Am 19. April 1959 beschloss die CVP die Vereinigung mit der CDU. Dem verstorbenen Reinert folgte als CDU-Landesvorsitzender und Ministerpräsident Dr. Franz-Josef Röder nach.



Dr. Franz-Josef Röder
Dr. Franz-Josef Röder
Dr. Franz-Josef Röder führte 20 Jahre lang bis zum Juni 1979 die saarländische Landesregierung. Im wesentlichen bestand die Regierung aus einer CDU-DPS/FDP-Koalition. 1970 bis 1975 konnte die CDU allein regieren. 1975 kam es zum Patt zwischen CDU einerseits und SPD mit FDP (die sich inzwischen der SPD angenähert hatte) andererseits. In den Folgejahren kam es jedoch zur Duldung der CDU-Regierung durch die FDP und schließlich zur erneuten Koalition. Dem 1979 verstorbenen Röder folgte Werner Zeyer, der auch 1980-1985 nochmals das Wählervertrauen in Koalition mit der FDP erhielt.

Die SPD wurde jedoch 1980 erstmals stärkste Fraktion und erreichte 1985 unter Oskar Lafontaine die absolute Mehrheit, die sie auch 1990 und 1994 verteidigen konnte. Seit dem Regierungswechsel 1985 regiert die SPD nun mit absoluter Mehrheit. Für die CDU setzte 1985 und dann verstärkt nach 1990 der personelle Umbruch ein. Nach weiteren Verlusten 1990 konnte die CDU 1994 die Trendwende schaffen und legte 5,2 Prozent zu. Die Zahl der Mandate im Landtag stieg wieder von 18 auf 21. Peter Müller hatte im April 1994 Peter Jacoby als Fraktionsvorsitzenden abgelöst, Parlamentarischer Geschäftsführer wurde Peter Hans. Neben der Fraktion führt Peter Müller seit November 1995 auch die Landespartei. Dort löste er Klaus Töpfer ab. Seit der Landtagswahl im Sommer 1999 stellt die CDU wieder die Landesregierung im Saarland. Mit 45,5% der Wählerstimmen erlangte sie die absolute Mehrheit im Landtag. Am 29. September 1999 wählte das Parlament Hans Ley zum Landtagspräsidenten und das Kabinett um Ministerpräsident Peter Müller wurde vereidigt. 2004 errang Peter Müller zum zweiten Mal die Absolute Mehrheit im Saarland. Seit 2009 steht Peter Müller als Ministerpräsident der ersten Koalition von CDU, FDP und Grünen vor. Den Vorsitz der CDU-Landtagsfraktion bekleidet heute Klaus Meiser.

Lust auf mehr Historisches? Hier gibt es noch mehr inkl. Quellenangaben.



 

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