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Peter Müller

CDU Landesverband Saar

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Günter Heinrich (MdL): Erneuerbare Energie und Versorgungssicherheit sind kein Widerspruch – Netzstruktur jetzt modernisieren

„Die Versorgungssicherheit der saarländischen Unternehmen ist durch die Wende zu erneuerbaren Energien nicht gefährdet. Auch kann nicht von Experimenten in
der Energiepolitik gesprochen werden angesichts der steilen Zunahme von
Windkraft und Biogasanlagen.

 Gerade Biogaslagen haben das große Plus, im Bereich der erneuerbaren Energien grundlastfähig zu sein“ erklärt Günter Heinrich, umweltpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion.


Der Trend in der Energiewirtschaft geht eindeutig zu den erneuerbaren
Energien. Diese Erkenntnis ist auch bei den großen Versorgern mittlerweile
angekommen. Mit ihrer hohen Kapitalkraft investieren sie zunehmend im
Bereich der „Erneuerbaren“. Gut beraten werden sie sein, wenn sie im
Saarland nach Vorlage des Masterplans Energie ihre unternehmensspezifischen
Entscheidungen so ausrichten, dass sich die übergangsweise sicherlich notwendige
Kohleverstromung auf die Rolle der Gewährleistung einer preisgünstigen
Versorgungssicherheit beschränkt.


Allein aus Gründen der weltweiten Ressourcenpolitik, der Ressourcenknappheit
sowie des Ressourcenschutzes werden erneuerbare Energien eine zunehmend
zentralere Position einnehmen, wenngleich dieser Prozess nicht unmittelbar
zu einer vollständigen Abkehr der bisherigen Energieproduktion führen kann.
Allerdings wird den zunehmend neuen Energiequellen die bisher vorhandene
Netzstruktur nicht gerecht. Günter Heinrich: „Intelligente Netze sind
erforderlich, um den Strom aus den Windmühlen in der Nordsee sowie den
zukünftigen Wüstenstrom (Desertec) flexibel zur annähernden sicheren
Gewährleistung einer Grundlastfähigkeit bereitstellen zu können. Hier sind
gerade die großen Unternehmen im Energiegeschäft gefragt und aufgefordert,
die immer noch in weiten Bereichen erkennbare Blockadepolitik aufzugeben.“
Sich hier auf Zeiträume von mehr als 20 Jahren zu fixieren, ist zu wenig.


„Energiepolitische Experimente sind vielleicht fehl am Platze, mehr Mut und
Engagement seitens der Energiewirtschaft aber dringend von Nöten“ so Günter
Heinrich abschließend.

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